Seaport Emden

epas mit „Großem Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet

17.09.2026

Gemeinsamer Erfolg: Das epas-Team mit der Auszeichnung als Preisträger des „Großen Preises des Mittelstandes“ 2026 in Düsseldorf. Bildnachweis: © Susanne Kurz | Oskar-Patzelt-Stiftung

Timo Siebahn (l.), Geschäftsführer epas, und Prokurist Christoph Endjer mit der Auszeichnung als Preisträger des „Großen Preises des Mittelstandes“ 2026 in Düsseldorf. Bildnachweis: © Susanne Kurz | Oskar-Patzelt-Stiftung

Emder Hafenlogistikunternehmen wird als Preisträger in der Wettbewerbsregion Niedersachsen/Bremen geehrt 

Emden. Die Ems Ports Agency and Stevedoring Beteiligungs GmbH & Co. KG (epas) ist mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ 2026 ausgezeichnet worden. Bei der Auszeichnungsgala am 12. September in Düsseldorf wurde das Emder Unternehmen als Preisträger der Wettbewerbsregion Niedersachsen/Bremen geehrt. Bereits 2025 war epas in dem bundesweiten Wettbewerb als Finalist ausgezeichnet worden.

Der „Große Preis des Mittelstandes“ wird seit 1994 von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgeschrieben. Im Wettbewerbsjahr 2026 wurden bundesweit 4.842 Unternehmen, Kommunen und Banken nominiert. Die Auszeichnung als Preisträger ist auf wenige Unternehmen begrenzt: In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen können jährlich maximal drei Unternehmen den „Großen Preis des Mittelstandes“ erhalten, bis zu fünf weitere werden als Finalisten ausgezeichnet.

Dabei stehen nicht allein wirtschaftliche Kennzahlen im Mittelpunkt. Bewertet wird die Entwicklung eines Unternehmens als Ganzes. Grundlage sind fünf Kriterien: die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, das Engagement für Umwelt und Region sowie Service, Kundennähe und Marketing.

Seit mehr als 30 Jahren steht epas für Hafenlogistik und maritime Dienstleistungen im Emder Hafen. Was 1993 mit Agentur- und Umschlagsdienstleistungen begann, hat sich Schritt für Schritt zu einem modernen Hafenlogistikunternehmen entwickelt. Heute beschäftigt epas mehr als 120 Mitarbeitende und betreut jährlich rund 800 Schiffsanläufe. Eine besondere Rolle spielt die Windenergie: Nach Unternehmensangaben unterstützt epas rund 90 Prozent der Offshore-Windparks in der Nordsee mit logistischen Dienstleistungen und ist 2. Größter Importhaben für Großkomponenten von Onshore-Windkraftanlagen, sowie den Trassenbau.

Diese Entwicklung ist eng mit einem starken Umwelt- und Regionalfokus verbunden. epas verankert regenerative Energien fest im Kerngeschäft, etwa durch die systematische Erfassung von CO₂-Verbräuchen, ein strukturiertes Abfall- und Entsorgungskonzept sowie das Engagement in GreenTech-,           E-Mobilitätsinitiativen. Müllsammelaktionen, Bikeleasing und regionale Projekte zeigen, dass Nachhaltigkeit auch im Unternehmensalltag gelebt wird.

Parallel dazu hat epas seine Infrastruktur konsequent modernisiert. Aus einem klassischen Hafenlogistiker ist ein moderner Offshore-Wind-Logistik-Hub geworden, der mit Hafenmobilkranen, spezialisierter Schwerguttechnik, erweiterten Lager- und Kaiflächen, neuen Hallen und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark arbeitet. Die Logistikprozesse werden kontinuierlich weiterentwickelt, um Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit miteinander zu verbinden.

Diese Entwicklung wird durch eine klare Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden ergänzt. Ein strukturiertes Qualifikationskonzept, Übernahmechancen für Auszubildende und Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger sorgen dafür, dass Know-how im Unternehmen wächst und bleibt. Zugleich engagiert sich epas in Schulen, Hochschulen, regionalen Initiativen und grenzüberschreitenden Bildungsprojekten, um maritime Talente frühzeitig zu fördern und berufliche Perspektiven in der Region aufzuzeigen.

„Unsere Aufgabe ist heute weit mehr als Hafenumschlag. Wir sorgen gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden dafür, dass internationale Lieferketten, industrielle Projekte und die Energiewende zuverlässig funktionieren. Dass wir nach der Finalisten-Auszeichnung im vergangenen Jahr jetzt als Preisträger ausgezeichnet werden, freut uns deshalb besonders. Der Preis betrachtet ein Unternehmen als Ganzes – und damit auch das, was unser Team jeden Tag leistet und weiterentwickelt“, sagt Timo Siebahn, Geschäftsführer von epas.

Nominiert wurde epas für den Wettbewerb 2026 durch die Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing der Stadt Emden GmbH und die WISSENSBILANZ-DEUTSCHLAND.

Quelle zur Einordnung des Wettbewerbs: Oskar-Patzelt-Stiftung, „Großer Preis des Mittelstandes“, Ausschreibung und Bewertungskriterien 2026.

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D - 26723 Emden
www.seaport-emden.de

Reinhard Hegewald
reinhard.hegewald(at)seaport-emden.de