Marinehafen: Starkes Signal für starken Hafen
09.10.2026Emder Hafenförderung begrüßt Zusage
Die Emder Hafenförderungsgesellschaft e. V. (EHFG) begrüßt das „grüne Licht“ von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zum Bau eines Marinehafens in Emden ausdrücklich. EHFG-Aufsichtsratsvorsitzender Timo Siebahn und EHFG-Vorstand Reinhard Hegewald sehen in der positiven Entscheidung für Emden ein starkes Signal für den Hafenstandort insgesamt. Pistorius hatte bei seinem Besuch in der Seehafenstadt verkündet, dass die lang erwartete Entscheidung für den Bau eines Marinehafens auf Emden gefallen sei. Die Entscheidung markiert nach Auffassung der EHFG einen strategischen Meilenstein für die Entwicklung des Seehafens Emden. Denn von der Schaffung der Infrastruktur für die Marine an der Knock werde auch der Emder Hafen als wichtiger logistischer Knotenpunkt an der Emsmündung profitieren.
Der Emder Hafen biete als westlichster deutscher Seehafen mit seiner direkten Anbindung an die offene Nordsee optimale Voraussetzungen für die Bundesmarine. Der Marinehafen unterstreiche die Bedeutung, die der Hafen für die nationale Sicherheit spiele. „Der Emder Hafen wird für die Marine ein guter Partner sein“, so Siebahn. „Wir werden die mit der Stationierung verbundenen Soldatinnen und Soldaten und deren Familien mit offen Armen im Emder Hafen begrüßen“, so Hegewald. Beide dankten Emden Oberbürgermeister Tim Kruithoff und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sowie allen, die sich in der Politik, den Verwaltungen und innerhalb der Bundeswehr für Emden als Standort eingesetzt haben.
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