Seaport Emden

Wirtschaftsdialog zwischen der Emder Wirtschaft und dem Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft

27.08.2019

6. v.l. : MdB Norbert Brackmann, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft

Die Emder Wirtschaftsvertreter trafen sich am Dienstag,20.08.2019, mit dem Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Herrn Norbert Brackmann (CDU). Das Treffen, das auf Vermittlung der Emder CDU mit Gerold Verlee zurückgeht, fand im Zukunftsgebäude THE HUB in Emden statt.

Die Emder Vertreter informierten Herrn Brackmann über die aktuelle Situation am Standort Emden. Dabei fiel der Blick auf die wesentlichen Umschlagaktivitäten des Seehafens, als auch auf die für die Zukunftsfähigkeit notwendigen Projekte. Beispielhaft, die seit nunmehr 16 Jahren geforderte Außenemsvertiefung, der Großschiffliegeplatz, die notwendige zweite Eisenbahnbrücke über den Emder Binnenhafen oder die flexible Tidesteuerung der Ems. Herrn Brackmann wurde dabei z.B. erläutert, welche katastrophalen Folgen ein Ausfall der Klappbrücke für den Emder Hafen, für Volkswagen, aber auch auf den Tourismus in der gesamten Region hätte. „Die Notwendigkeit einer zweiten Eisenbahnbrücke ist da.“  

Weitere Projekte: Eine große Chance soll ein Konzept der Wassserstoffanwendungen, das unter dem Namen „WASh2Emden“ bekannt ist, dem Hafenstandort bringen. Die Ziele sind Analyse von Potenzialen zur Emissionsreduktion beim landseitigen Hafenbetrieb, in der Logistik und bei den im Hafen liegenden Schiffen durch die Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff. Der zweite Punkt ist die Identifizierung technisch realisierbarer und ökonomisch sinnvoller grüner H2-Versorgungsketten für den Hafenstandort Emden. Die Studie soll im Mai 2020 fertig sein.

Mit Stolz konnte die vor kurzem erteilte Genehmigung der LNG Bebunkerung präsentiert werden. Das erste Schiff zu Schiff betanken soll 2020 erfolgen.

Sowohl der maritime Koordinator als auch die Vertreter aus Wirtschaft und Politik sprachen anschließend von einem sehr guten und intensiven Austausch, der auch in Zukunft nicht abreißen soll. Gerade das Thema Power-to-X wird von Bundesregierung vorangetrieben und in Emden wird Sie gefordert. Emden ist wegen der Nähe zu Energie (Strom Überschüsse) idealer Standort um es in einer anderen Energie form (X) umzuwandeln z.B Gas.

Neben den zahlreichen richtungsweisenden Projekten ist es für den maritimen Koordinator auch die dargestellte Flächenverfügbarkeit, die Emden zukunftssicher macht. „Häfen mit dem Angebot werden auch in Zukunft Erfolg haben“, so die Ausführungen Brackmanns.

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