Seaport Emden

„Funktion der Schifffahrtsstraße Ems darf nicht beeinträchtigt werden“

14.10.2015

Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Emden hat für die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg eine hohe Priorität. Anlässlich einer Ausschusssitzung im WSA Emden forderte der IHK-Verkehrsausschuss die Beibehaltung der Leitungsfunktion im geplanten neuen WSA „Ems“ für den Standort Emden. Der Ausschuss tagte dort unter Leitung von Dr. Bernhard Brons (zehnter von links) und wurde vom WSA-Leiter Reinhard de Boer (elfter von rechts) begrüßt. Foto: IHK

IHK-Ausschuss lobt Arbeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden 

Der Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg spricht sich gegen Einschränkungen der Funktionsfähigkeit der Bundeswasserstraße Ems aus. In einer Sitzung im Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Emden unter Leitung von Dr. Bernhard Brons stand dieses Thema im Mittelpunkt der Beratungen.

WSA-Leiter Reinhard de Boer begrüßte die Ausschussmitglieder und betonte, dass das WSA Emden als einziges Amt sowohl für See- als auch für Binnenschifffahrtsstrecken zuständig ist. Gleichzeitig kümmert sich das Amt um die anspruchsvollen Überführungen der Schiffe der Meyer Werft und managt Schifffahrtsfragen im deutsch-niederländischen Grenzgewässer. Vor dem Hintergrund dieses umfangreichen Aufgabenkanons sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass der Standort Emden auch nach Bildung des künftigen Wasser- und Schifffahrtsamtes „Ems“ die Leitungsfunktion an der Bundeswasserstraße behält.

Sorgen um die Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf der Ems macht sich der IHK-Verkehrsausschuss derzeit u.a. mit Blick auf die geplante Ausweisung der Außenems als Naturschutzgebiet. Dieses Verfahren dürfe die angesichts größerer Schiffstypen erforderliche Anpassung der Fahrrinne in der Außenems nicht behindern. Auch dürfe der Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt werden durch eine Sohlschwelle am Sperrwerk Gandersum. Dort soll es im nächsten Frühjahr Versuche zur Sohlschwelle im Rahmen der beim Masterplan Ems 2050 verabredeten Maßnahmen geben.

Der Leiter des Geschäftsbereichs Aurich der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Frank Buchholz, informierte den Ausschuss über aktuelle Straßenbau- und –sanierungsvorhaben in der Region. Beim geplanten Bau der Standstreifen an der A 31 zwischen Riepe und Neermoor kündigte Buchholz vorbereitende Arbeiten noch für dieses Jahr an. Nach der Finanzierungszusage des Bundes für den Bau der sogenannten Hafenspange in Emden sieht Buchholz noch Herausforderungen durch die bautechnisch anspruchsvolle Trassenführung, die u.a. Gewässer, eine Bahnlinie und einen Düker quert. Der Verkehrsausschuss sprach die Erwartung aus, dass die vorbereitenden Arbeiten zügig durchgeführt und die eigentlichen Bauarbeiten spätestens 2017 aufgenommen werden. Auch mit Blick auf die B 210n in Aurich fordert das IHK-Gremium eine zügige Fortführung der Planungen. Aurich brauche angesichts des starken Verkehrsaufkommens dringend eine Entlastung durch die Ortsumgehung.

Über den Nahverkehr auf der Bahnlinie Münster – Emden berichtete Geschäftsführer Rainer Blüm von der Westfalenbahn. Die Westfalenbahn hat die Ausschreibung dafür gewonnen und wird den Nahverkehr ab Dezember 2015 betreiben. Blüm versicherte, dass es für die Bahnnutzer keine Verschlechterungen geben werde. Das Unternehmen habe sich umfänglich auf den Betrieb vorbereitet: „Wir sind bereit“, so Blüm, der den Ausschuss zur Eröffnungsfeier am 6. Dezember nach Rheine einlud.

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